Protein in Pflanzen? Es ist enthalten – und hier erfahren Sie, warum Sie es probieren sollten.
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Protein in Pflanzen? Es ist enthalten – und hier erfahren Sie, warum Sie es probieren sollten.

by Healthcircle Team 17. März 2026

Protein. Das gibt es heute zum Abendessen.

Doch viele Verbraucher erkennen, dass sie kein Steak brauchen, um ihren Proteinbedarf zu decken. Stattdessen greifen sie vermehrt zu pflanzlichen Proteinquellen.

Dr. Andrea Glenn, Assistenzprofessorin für Ernährungswissenschaften an der New York University in New York City, erklärt, dass man Protein genauso leicht aus Pflanzen gewinnen kann, die auf dem Feld wachsen, wie aus dem Fleisch von Weidetieren.

„Alle Pflanzen enthalten Protein“, sagt sie.

Warum brauchen wir es? Protein ist ein Makronährstoff. Das bedeutet, der Körper benötigt es in großen Mengen für verschiedene Prozesse, wie den Aufbau von Muskeln und Knochen, die Bildung von Knorpel, Haut und Blut sowie die Energiegewinnung. Auch Hormone, Vitamine und Enzyme, die die Zellen des Immunsystems unterstützen, werden aus Protein gebildet.

„Es ist lebensnotwendig“, so Glenn.

Wie viel ist genug?

Die empfohlene Tagesdosis an Eiweiß für Erwachsene beträgt 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht, also etwa 0,36 Gramm pro Pfund. Für eine Person mit einem Gewicht von 150 Pfund entspricht das etwa 54 Gramm Eiweiß pro Tag.

Kinder sowie schwangere und stillende Frauen benötigen für das Wachstum und die Entwicklung ihres Gewebes etwas mehr Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht.

Laut den Ernährungsempfehlungen der Bundesregierung ist eine ausreichende Eiweißzufuhr im Alter wichtig, um dem Abbau von Muskelmasse vorzubeugen. Dennoch nehmen 50 % der Frauen und 30 % der Männer ab 71 Jahren nicht genügend Eiweiß zu sich.

Insgesamt nehmen erwachsene Männer mehr Eiweiß zu sich als Frauen, die die empfohlene Tagesmenge häufig nicht erreichen, so die Empfehlungen. Die Defizite scheinen auf die Art des gewählten Eiweißes und dessen Verzehr zurückzuführen zu sein. Erwachsene in den USA nehmen Eiweiß typischerweise als Bestandteil von Mischgerichten wie Aufläufen, Nudelgerichten oder Sandwiches zu sich. Diese Gerichte können jedoch höhere Mengen an gesättigten Fettsäuren und Natrium sowie andere, weniger nährstoffreiche Zutaten enthalten.

Während die meisten Menschen – drei von vier – die empfohlene Eiweißzufuhr aus Fleisch, Geflügel und Eiern erreichen oder sogar übertreffen, essen fast 90 % nicht genügend Meeresfrüchte und mehr als die Hälfte nicht die empfohlene Menge an Nüssen, Samen und Sojaprodukten (gemäß den US-amerikanischen Ernährungsrichtlinien).

Die American Heart Association empfiehlt Erwachsenen, den Großteil ihres Eiweißbedarfs aus pflanzlichen Lebensmitteln wie Hülsenfrüchten und Nüssen sowie aus Meeresfrüchten und fettarmen Milchprodukten zu decken. Tierische Eiweiße sollten aus magerem Fleisch und Geflügel ohne Haut stammen. Verarbeitetes Fleisch sollte vermieden werden.

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